Praxis für Naturheilverfahren
Ernährungs- und Umweltmedizin
Martina Drechsler, Heilpraktikerin
Praxis für Naturheilverfahren
Ernährungs- und Umweltmedizin
Martina Drechsler, Heilpraktikerin
Oberursel
Corona in der Naturheilkunde - wie schütze ich mich selbst?
Liebe Leser! Die täglichen Zahlen der neu identifizierten Infektionen mit SARS-CoV-2 und der daraus in unterschiedlichen Schweregraden entstehenden Lungenerkrankung Covid-19 wirken wahrscheinlich für die meisten von uns verunsichernd. Die empfohlenen Verhaltensregeln, ein möglicher Lockdown, die Folgen für Wirtschaft und Sozialleben etc. werden täglich umfangreich in den Medien bearbeitet.
Was bei all den Diskussions- und Informationsrunden aber leider viel zu kurz kommt, sind ein paar weitreichendere Informationen darüber, wie wir uns selbst vor einer Infektion schützen oder deren Verlauf günstig beeinflussen können. Wir können nämlich durchaus mehr zur Prävention tun, als Abstand wahren, Hände waschen, Schutzmasken tragen, Desinfektionsmittel nutzen und dann abzuwarten, ob das Schicksal uns trifft oder verschont… Ein schlagkräftiges Immunsystem kann hier den entscheidenden Unterschied machen, ob wir uns anstecken oder nicht und wie schwer wir dann erkranken.
Wie kann die Naturheilkunde hier helfen?
Eine Stärkung des Immunsystems kann der Schlüssel zu einem milden Krankheitsverlauf sein. Natürlich kann es auch nicht schaden, generell gesund zu sein, denn das höchste Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben ja bekanntlich ältere Menschen mit Vorerkrankungen.
In der Naturheilkunde gibt es viele verschiedene Ansätze, das Immunsystem zu stärken:
Ernährung
Eine gesunde Ernährung ist die Basis für alle lebensnotwendigen Vorgänge in unserem Körper. Sie sollte uns mit den richtigen Baustoffen versorgen und keine belastenden Bestandteile enthalten, für die der Körper wieder Energie und stoffliche Ressourcen verbrauchen muss, um sie zu „entgiften“, d.h. unschädlich zu machen und zu entfernen. Dabei ist eine gesunde Ernährung immer eine individuelle Ernährung, denn nicht das Lebensmittel entscheidet, ob es gesund ist, sondern der Stoffwechsel, der es verdauen soll. Mehr zu diesem Thema finden Sie hier. Aber natürlich gibt es einige generelle Regeln, die die Ernährung schon mal in eine bessere Richtung bringen, als sie für viele üblich ist – zumindest wundere ich mich manchmal, was so alles in anderen Einkaufswagen landet, wenn ich im Supermarkt in der Kassenschlange warte…
- Viel Obst und Gemüse essen, frisch, unverarbeitet und vor allem in bio-Qualität. Sie liefern jede Menge Vitalstoffe (Vitamine, Mineralien und Spurenelemente) und sind frei von schädlichen Geschmacks-, Farb-, Konservierungs- und anderweitigen Zusatzstoffen. Optimal wäre es, immer alle Bestandteile der Mahlzeit auf dem Teller sehen und benennen zu können – und das ist nur bei unverarbeiteten Lebensmitteln der Fall.
- Möglichst keine (industriell) verarbeiteten Lebensmittel, denn sie enthalten viele unnötige Zusatzstoffe, die uns unnötig belasten und sollten eigentlich nicht „Lebensmittel“ heißen, weil sie meist wenig mit „Leben“ zu tun haben.
- Fette und tierische Eiweiße nur in geringen Mengen genießen und wenn überhaupt, dann selbstverständlich in bio-Qualität! Sie sind häufig hoch verarbeitet und belasten den Stoffwechsel erheblich.
Darmgesundheit
Da im Darm 80 % unseres Immunsystems sitzen, steht außer Frage, wie wichtig ein gesunder Darm für ein schlagkräftiges Immunsystem ist. Mehr zu diesem Thema können Sie auf meiner Seite über die Darmgesundheit nachlesen. Aber auch hier gilt: Die richtige Ernährung ist nicht nur die halbe Miete, sondern die ganze Grundlage. Sie sollte so aussehen, dass all unsere nützlichen und erwünschten Darmbakterien optimal ernährt werden. Das ist der Fall, wenn sie überwiegend pflanzliche und faserstoffreiche (ballaststoffreiche) Lebensmittel enthält. Ebenso sollte die Ernährung der „Störenfriede“ im Darm (unerwünschte, weil der Gesundheit nicht zuträgliche Darmbakterien) möglichst spärlich ausfallen – sie mögen besonders gerne Fett und (tierisches) Eiweiß.
Zusätzliche Vitalstoffe
Wahrscheinlich haben Sie auch schon in Ihrer Kindheit gehört, dass Vitamin C gut für das Immunsystem sein soll. Aber der gut gemeinte Ratschlag, deswegen Orangensaft zu trinken, wird wenn überhaupt, meist nur mit Saft aus dem Tetrapack umgesetzt. Leider halten solche Säfte meist wenig Positives für unsere Gesundheit bereit, da sie eher in den Bereich der zu vermeidenden, weil verarbeiteten Fertig-Nahrungsmittel fallen. Besser wäre es, frisches Obst und Gemüse zu essen, s.o.. In Zeiten erhöhter Anforderungen an das Immunsystem ist aber selbst mit entsprechender Lebensmittelauswahl eine ausreichende Vitalstoffzufuhr kaum zu erreichen. Ich empfehle daher, gezielt zu ergänzen. Im Fall von Vitamin C kann das gut über oral einzunehmende Präparate geschehen (aktuell 3g täglich!), oder sogar im Rahmen von Vitamin C-Hochdosis-Infusionen, die ich in meiner Praxis durchführe. Weitere immunstärkende Vitalstoffe sind z.B. Zink, Selen und Vitamin D3, das übrigens in weiten Teilen der Bevölkerung im Mangel vorliegt. Generell muss bei Nahrungserhänzungsmitteln aber sehr genau hingeschaut werden, da sie meistens synthetisch hergestellt (das ist nicht prinzipiell schlecht) und mit einer Menge an unnötigen und teilweise schädlichen Geschmacks-, Farb- und Füllstoffen versehen sind.
Medikamente
Natürlich gibt es auch eine Reihe immunstärkender Präparate aus den verschiedenen naturheilkundlichen Bereichen in unterschiedlichen Darreichungsformen. Einige Beispiele aus Homöopathie oder Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) sind Echinacea, Cistustee, Wasserdost (Eupatorium perfoliatum), Meteoreisen, einige Schüßler-Salze u.s.w..
Lifestyle
- Alkohol, Zigaretten und andere Drogen (genaugenommen zählen auch Zucker und Kaffee dazu) sollten auf ein Minimum reduziert werden. Da es sich bei Covid 19 um eine schwere Lungenerkrankung handelt, wäre es hier besonders wichtig, nicht zu rauchen. Auch nicht passiv. Vielleicht ist die aktuelle Situation ja der längst überfällige Anlass für Sie, endlich damit aufzuhören.
- Schlaf ist „das Schweizer Taschenmesser der Gesundheit“, da er beinahe jedes gesundheitliche Problem positiv beeinflusst. Versuchen Sie, mindestens 8 Stunden Schlaf pro Tag zu bekommen.
- Bewegung an der frischen Luft sollte täglich und bei jedem Wetter stattfinden: mindestens 1x täglich und mindestens 30 min.
- Sport stärkt das Immunsystem, wenn er moderat und nicht im „high intensity“-Bereich stattfindet.
Corona bietet uns allen die Chance, etwas sorgsamer mit unserer Gesundheit umzugehen. Lassen Sie sich beraten, was Sie konkret tun können, um einerseits das Infektions- und Erkrankungsrisiko zu senken und andererseits im Falle einer Infektion die Chance auf einen möglichst milden Krankheitsverlauf zu haben.
In meiner Praxis für Naturheilverfahren, Ernährungs- und Umweltmedizin berate ich Sie unter anderem gerne zu den Themen
- Stärkung des Immunsystems
- gesunde, weil individuelle Ernährung
- Darmgesundheit
- sinnvolle Nahrungsergänzung mit Vitalstoffen in anspruchsvollen Zeiten
- …
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir, um einen Termin zu vereinbaren – bei Bedarf für ein kostenloses Informationsgespräch
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