Praxis für Naturheilverfahren
Ernährungs- und Umweltmedizin
Martina Drechsler, Heilpraktikerin
Praxis für Naturheilverfahren
Ernährungs- und Umweltmedizin
Martina Drechsler, Heilpraktikerin
Oberursel
Corona ist doch bald vorbei - oder?
Ich fürchte, das ist eher unwahrscheinlich. Die Hintergründe zur aktuellen Situation sind Ihnen wahrscheinlich bekannt, aber die sich daraus ergebenden Gedankenspiele für die Zukunft sind durchaus interessant.
Jeder hat inzwischen mitbekommen: Unser Gesundheitssystem würde überlastet werden, wenn die Anzahl der Infizierten weiter in der aktuellen Geschwindigkeit anstiege, da dann nicht genug Ressourcen vorhanden wären, um den dann bald wirklich vielen schwer erkrankten Menschen helfen zu können. Da man natürlich nur Personen anstecken kann, mit denen man Kontakt hat, wurden als Maßnahme gegen die weitere schnelle Verbreitung alle Schulen und KiTas geschlossen, genauso alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte, Lokale und Einrichtungen. Freizeitaktivitäten werden nicht mehr angeboten, die meisten Arbeitgeber haben ihre Mitarbeiter ins Home Office geschickt usw.

Die Statistik sagt folgendes:
Die Basisreproduktionsrate R0 gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Sie wird aktuell (Anfang April) mit einem Wert zwischen 2,4 und 3,3 angegeben (Quelle: www.quarks.de). Das bedeutet: jeder Infizierte steckt 2,4 bis 3,3 Personen an. Das führt zu einem stetig (bzw. exponentiell) wachsenden Anstieg der Anzahl der neu Erkrankten.
Die aktuell geltenden Regeln für das öffentliche Leben sollen die Basisreproduktionsrate senken. Eine Basisreproduktionsrate von 1 würde bedeuten, dass die Anzahl der Erkrankten gleich bliebe, eine Zahl kleiner als 1 sogar, dass die Anzahl der Erkrankten zurückgehen würde. Aber so ein „Shutdown“ hat zu große wirtschaftliche und soziale Folgen, als dass er ewig weitergehen könnte.
Eine Situation, in der die Basisreproduktionsrate ohne Kontaktverbote von ca. 3 auf 1 sinkt, tritt dann ein, wenn zwei Drittel der Bevölkerung immun sind. (Wenn ein Erkrankter sich mit 3 Menschen trifft, von denen 2 bereits immun sind, kann er nur noch einen anstecken.) Sind noch mehr Personen immun, sinkt die Rate sogar noch weiter, d.h. die Anzahl der Erkrankten würde endlich abnehmen. In diesem Zusammenhang hört man immer wieder von einer angestrebten bzw. nötigen „Herdenimmunität“. Um nun eine Immunität zu erreichen, gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten:
- Erstens: Eine Impfung. Allerdings werden wir auf einen Impfstoff vermutlich noch lange warten müssen. Vor dem Herbst (realistischer: Frühjahr 2021) sollten wir nach Einschätzung der Experten nicht damit rechnen.
- Zweitens: Personen, die an Covid-19 erkrankt waren und wieder gesund wurden, sind daraufhin immun gegen das Virus.
Wie also geht es nun weiter?
Ein mögliches Szenario könnte so aussehen:
- Der aktuelle Shutdown wird solange in Kraft bleiben, bis die Anzahl der täglich neu Infizierten unter einen bestimmten Wert gesunken ist, bei dem davon auszugehen ist, dass das Gesundheitssystem weiterhin ausreichend Kapazitäten zur Versorgung der schwer Erkrankten zur Verfügung hat.
- Der Shutdown wird aufgehoben um die wirtschaftlichen Folgen zu minimieren.
- Es wird beobachtet, wie die Anzahl der Infizierten wieder steigt.
- Steigt die Zahl der täglich neu Infizierten über einen bestimmten Wert, wird erneut ein Shutdown angeordnet. Dann beginnt es wieder mit 1. Dieser Zyklus könnte so lange immer wieder durchlaufen werden, bis ein Impfstoff oder wirksame Mittel zur Behandlung (hierüber wird inzwischen übrigens kaum noch berichtet) entwickelt wurden oder ausreichend Menschen die Krankheit durchlebt haben und immun sind.
Es ist also sehr wahrscheinlich, dass sich – anders als bei SARS, MERS oder der Vogel- oder Schweinegrippe – früher oder später ein Großteil der Bevölkerung infizieren wird. Wir sollten also versuchen, unser Immunsystem so zu stärken, dass wir eine Chance haben, die Infektion mit wenigen und schwachen Symptomen zu überstehen. Denn es gibt ja auch jetzt schon viele Menschen, die ihre Symptome eher einer leichten Grippe als einer schweren Lungenerkrankung zuordnen würden.
Lassen Sie sich beraten, was Sie konkret tun können, um einerseits das Infektions- und Erkrankungsrisiko zu senken und andererseits im Falle einer Infektion die Chance auf einen möglichst milden Krankheitsverlauf zu haben.
In meiner Praxis für Naturheilverfahren, Ernährungs- und Umweltmedizin berate ich Sie unter anderem gerne zu den Themen
- Stärkung des Immunsystems
- gesunde, weil individuelle Ernährung
- Darmgesundheit
- sinnvolle Nahrungsergänzung mit Vitalstoffen in anspruchsvollen Zeiten
- …
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir, um einen Termin zu vereinbaren – bei Bedarf für ein kostenloses Informationsgespräch.
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